Die CDU schlägt für Rheinland-Pfalz digitale Lernzentren vor. So soll der Anschluss an die Entwicklungen in der Informationstechnologie sichergestellt werden.

Azubis sollen im Rahmen der dualen Ausbildung den Anschluss an die digitale Revolution nicht verlieren. Man solle sich dabei an dem baden-württembergischen Konzept der Lernfabrik 4.0 orientieren, schlug der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Martin Brandl vor. Bisher hätten die Berufsschulen des Landes die Digitalisierung weitgehend ignoriert. In anderen Bundesländern sei man da bereits weiter.
In vielen Berufsfeldern spielen digitale Technologien eine große Rolle. Auch die Landwirtschaft wird zusehends durch computergestützte Verfahren verändert.

Da Bildung Landessache ist, läge es an der Landesregierung, die entsprechenden Anstöße zugunsten einer digitalen Entwicklung in die Wege zu leiten. Die hätte sich in der Sache jedoch noch nicht bewegt, so Brandl. Die Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) wies die Kritik zurück. Rheinland-Pfalz habe bereits zahlreiche Berufsschulen, die ihre Schüler „auf hohem Niveau, innovativ und ideenreich fit für die digitale Berufswelt von morgen machen“.

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