Das Bundeslandwirtschaftsministerium investiert, um Emissionen von Treibhausgasen zu mindern. Auch sollen die drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität in der Bioenergiewirtschaft gekoppelt werden.

 
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat Förderschwerpunkte für Forschung und Entwicklung gesetzt. Unter anderem soll die Forschung zu Wärme aus Biomasse für industrielle Anwendungen, Nutzung von Gärrückständen und Aschen sowie Verfahren zur Emissionsminderung bei Biomasse-Feuerungen weiterentwickelt werden.

Bioenergie sei einfach zu speichern und flexibel in allen drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität einsetzbar, erklärte das BMEL. Energetisch genutzte Biomasse könne Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft mindern, etwa durch die anaerobe Verwertung von Gülle im geschlossenen System. Wertvolle Nebenprodukte wie Ölpresskuchen als Futtermittel könnten entstehen. Vor allem aber stärke die Bioenergie den ländlichen Raum, der im Fokus der energiebezogenen Forschungsförderung des BMEL stehe. Das Fördermittelbudget betrug in den letzten drei Jahren jeweils zwischen 23,1 und 24,7 Mio. €.

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