Forschung

Mikroben als Schlüssel für gesunde Nutztiere

Die Universität Hohenheim plant den Bau eines neuen Forschungszentrums, um mehr über die Darmgesundheit von Schwein, Rind und Geflügel zu lernen.

 „Wir wissen, dass Mikroorganismen einen bedeutenden Einfluss darauf haben, wie sich Tiere verhalten, wie krankheitsanfällig sie sind, ob sie knappe Futterressourcen gut verwerten können und wie weit sie umweltkritische Stoffe ausscheiden“, erklärt Prof. Markus Rodehutscord, Sprecher am künftigen ‚Hohenheim Center for Livestock Microbiome Research‘. Neben dem Wohl der Tiere, ihrer Gesundheit und folglich geringerem Antibiotikaeinsatz, gehören geringere Umweltauswirkungen zu wichtigen Stellschrauben, um die Akzeptanz der Tierhaltung künftig zu erhöhen. Auch Rinder scheiden klimarelevante Gase, wie Methan, aus. Bislang ist die Wechselwirkung zwischen Nutztier und den Abermilliarden Mikroorganismen, die den Verdauungstrakt besiedeln, weitgehend unverstanden, teilt die Uni mit. Das Universitätsbauamt schätzt die Baukosten auf rund 47 Mio. €, hinzu kommen 7 Mio. € für technisches Zubehör.

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