Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, die Tierversuche beschränken oder ersetzen können. Der Tierschutzforschungspreis ist hoch dotiert.

Mit der Auslobung forciert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Erforschung und Entwicklung von Alternativ- und Ersatzmethoden zum Tierversuch. Leitlinie ist das sogenannte "3R-Prinzip". Demnach sollen Tierversuche möglichst vermieden ("Replacement") oder verringert werden ("Reduction"). Müssen Versuche an Tieren stattfinden, sollen Schmerzen und Leiden der Tiere soweit wie möglich reduziert werden ("Refinement").

Neben wissenschaftlichen Arbeiten, die helfen, Tierversuche zu ersetzen und zu verringern, können auch Arbeiten eingereicht werden, die zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für Versuchstiere beitragen.


Der Preis ist mit 25.000 € dotiert. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai 2018. Die Bewerber werden gebeten, nur zur Publikation akzeptierte Arbeiten oder veröffentliche wissenschaftliche Arbeiten oder wissenschaftliche Publikationen, deren Veröffentlichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt einzureichen.

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