Innerbetriebliche Fortbildung

Digitale Trainings sind die Zukunft

 E-Learning kann in der gewohnten Umgebung des Arbeitsplatzes funktionieren, aber auch bequem von zu Hause aus. Wichtig ist hierbei vor allem die Wahl des richtigen Anbieters.
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E-Learning kann in der gewohnten Umgebung des Arbeitsplatzes funktionieren, aber auch bequem von zu Hause aus. Wichtig ist hierbei vor allem die Wahl des richtigen Anbieters.

Mitarbeiterschulungen in Zeiten von Corona? Liegen in den meisten Firmen auf Eis. Dabei gibt es gut funktionierende digitale Alternativen.

Die Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen der Coronakrise haben das soziale Leben und die Wirtschaftswelt extrem verkompliziert. Die meisten Firmen sind im Krisenmodus und versuchen, die Abläufe neu zu organisieren. Das trifft auch auf die innerbetrieblichen Fortbildungen zu. Derzeit erscheint es fast unmöglich, externe Trainer ins Haus einzuladen und gleichzeitig für den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zu sorgen.

Doch das bedeutet nicht, dass sich das Thema „Fortbildung“ bis auf Weiteres erledigt hat. Es gibt digitale Alternativen wie Webinare und Workshops, die über Videokonferenz-Tools organisiert werden können. Trotz der weitverbreiteten Skepsis der Budgetverantwortlichen, ob solche OnlineEvents einen Mehrwert bieten, gibt es viele Formate, die tatsächlich funktionieren.

Auch die Recruiting-Experten von AgroBrain haben viel Erfahrung mit digitalen Trainings gesammelt, auch bereits vor der Coronakrise und den damit verbundenen Einschränkungen. Seit vier Jahren sind die Trainer von AgroBrain laut Firmengründer und Geschäftsführer Stefan Krämer als digitale Trainer im Einsatz. „Wichtig ist bei der Auswahl des richtigen Anbieters vor allem, dass die Trainer auch in der Lage sind, die Technik optimal einzusetzen“, so Krämer.

Halten Sie nach zertifizierten Trainern Ausschau

Damit sich die Budgetverantwortlichen nicht auf bloßes Hörensagen oder Behauptungen der Anbieter verlassen müssen, gibt es anerkannte Zertifikate als Online-Trainer. Stefan Krämer ist einer von ihnen. „Wenn wir Trainings für Firmen organisieren, dann ist das mindestens so intensiv wie ein Termin direkt im Haus“, betont Krämer.

Seine Trainings unterscheiden sich grundlegend von ermüdenden Power-Point-Präsentationen oder ähnlichen Schrecklichkeiten, mit denen Online-Seminare landläufig in Verbindung gebracht werden.
„Das übliche Verhalten bei Webinaren, bei denen man zu Hause vor dem Rechner sitzt und sich stundenlang berieseln lässt, ist hier nicht möglich.“
Stefan Krämer, Agrobrain, 

„Unsere Trainings haben die gleiche Dramaturgie wie die bekannten und geschätzten Trainings in den Firmen. Zuerst kommt eine Einführung, an der alle teilnehmen. Aber nach anderthalb Stunden teilen wir die Gruppen auf und arbeiten in eigenen Video-Konferenzräumen an konkreten Aufgabenstellungen“, erklärt Krämer. Die Teilnehmer sehen sich alle untereinander in der Video-Übertragung, sodass auch jeder bei der Sache bleiben muss. „Das übliche Verhalten bei Webinaren, bei denen man zu Hause vor dem Rechner sitzt und sich stundenlang berieseln lässt, ist hier nicht möglich“, betont Krämer.

Wenn die Teilnehmer des Trainings alle aus derselben Firma stammen, arbeitet Krämer in den Präsentationen und Workshops stets mit der Software, die auch in den jeweiligen Firmen im Einsatz ist. „So können wir Aufgabenstellungen an Problemen herleiten, die auch im tatsächlichen Arbeitsalltag der Teilnehmer vorkommen, und diese auch mit den Werkzeugen bearbeiten, die den Teilnehmern im Alltag zur Verfügung stehen.“

Die Teilnahme an einem gut gemachten, digitalen Training hat laut Krämer auch über die reine Wissensvermittlung hinaus ihre Vorteile für die Qualifikation der Mitarbeiter: „Wenn der Trainer seinen Job gut macht, können sich die Teilnehmer beim Trainer abschauen, wie man sich sicher und auch aufmerksamkeitsstark im digitalen Raum bewegt.“ Das könne gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nützlich sein.

Bei den Trainern ist Abgucken erwünscht

„Die Berater der Agrarunternehmen können derzeit ja kaum noch auf die Höfe fahren. Auch hier findet viel digital statt und die Teilnahme am Training vermittelt auch Kenntnisse darüber, wie das unterhaltsam sein kann und trotz der Distanz auf einer persönlich-emotionalen Ebene funktioniert“, erklärt Krämer.

Insbesondere bei offenen Seminaren, bei denen Teilnehmer verschiedener Firmen zusammenkommen, schätzen die Teilnehmer die soziale Komponente. Neue Leute kennenlernen, neue Impulse mitnehmen, das gehört zu den schönen Seiten eines jeden Seminars. „Das funktioniert digital auch ohne Probleme. Im Gegenteil: Die Erfahrung zeigt, dass die Teilnehmer reger in Kontakt bleiben, weil sie sich bereits im digitalen Rahmen begegnet sind. Die Kontaktdaten liegen vor und mit den digitalen Plattformen bestehen auch bereits die entsprechenden Treffpunkte im Internet.“

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