Mangelnde Nährstoffzufuhr und schlechte Haltungseinrichtungen erhöhen das Risiko von deformierten Brustbeinen bei Legehennen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sucht daher nach Konzepten und Projektideen, um diese später in Modellbetrieben zu testen.

Das Bundesagrarministerium (BMEL) will den Tierschutz in der Legehennenhaltung in ferner Zukunft verbessern. Deswegen sucht die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) derzeit in dessen Auftrag nach interessierten Projektnehmern, die Konzepte und Projektideen haben, welche anschließend auf Modellbetrieben von Legehennenhaltern in die Paxis umgesetzt werden. Geplant ist, dass die Projektnehmer die landwirtschaftlichen Betriebe auch beraten.
Unterlagen können bis Ende Juli (31.7.) bei der BLE eingereicht werden, teilt diese mit.

Mithilfe von Modell- und Demonstrationsvorhaben versucht das BMEL grundsätzlich Landwirten in Sachen Tierwohl und Anbauverfahren für beispielsweise selten gewordene Nischenkulturen unter die Arme zu greifen (Eiweißpflanzenstragie). Im Mittelpunkt soll dabei der zügige Transfer von neuen Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis stehen.

Wer kann sich bewerben?

Gefördert werden beispielsweise Forschungseinrichtungen. Erfahrungen bei der Durchführung vergleichbarer Maßnahmen sind nachzuweisen, schreibt die BLE.

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