An der Universität Hohenheim wird die forschende Tätigkeit der Bioenergie-Studierenden stärker gefördert.
Bild: Universität Hohenheim
An der Universität Hohenheim wird die forschende Tätigkeit der Bioenergie-Studierenden stärker gefördert.

Die Universität Hohenheim richtet den Bachelor-Studiengang Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie neu aus. Studierende können sich stärker in der Forschung engagieren.

Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, ein Forschungssemester in die Regelstudienzeit zu integrieren - also ohne dass diese Forschungstätigkeit ihre Studienzeit verlängert. Konkret können diese ab sofort ab dem dritten Semester selbst entscheiden, in welche Richtung sie ihr Studium vertiefen wollen, teilt die Universität mit.

Für solch ein Forschungssemester können die Studierenden auf das Netzwerk der Universität zugreifen. „Wir haben Kontakte zu Forschungsabteilungen von Unternehmen und zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen, so dass sich bereits erste Kontakte für eine spätere berufliche Laufbahn knüpfen lassen“, teilt Prof. Andrea Kruse, Institut Agrartechnik, mit. „Das Spektrum geht hier von Algenzucht und -verarbeitung bis zur Fertigung und Test von Batterien.“ Zu den Kooperationspartnern zählen beispielsweise das Fraunhofer-Institut oder die Universität Stuttgart, teilt die Hochschule mit.

Bisher mussten die Studierenden selbst organisieren, wann sie Praktika einbauen oder sogar ein komplettes Forschungssemester einlegen. Dadurch verlängerte sich die Studienzeit – oder die Forschungstätigkeiten mussten gestückelt werden.

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