Die neue  „Fachgruppe Genetische Ressourcen und Ökologische Pflanzenzüchtung" soll züchterische Methoden entwickeln, um mit Problemen wie der begrenzten Nährstoffverfügbarkeit und der Feldresistenz gegen Schadpilze im ökologischen Anbau umzugehen.

Darüber hinaus soll die Fachgruppe die Entwicklung von frei zugänglichen, nachbaufähigen Sorten und die Sicherung genetischer Ressourcen für zukünftige Generationen unterstützen, teilt die Hochschule weiter mit.

Die Universität Göttingen wird dabei von der Software AG - Stiftung sechs Jahre lang mit insgesamt 540.000 € unterstützt. Zu den Förderschwerpunkten der Stiftung gehört der Erhalt der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren. Die Universität steuert 90.000 € bei. 

Bereits seit 2003 werden in einem Göttinger Freiland-Tomatenprojekt robuste Tomaten gezüchtet. Zudem untersuchen die Forscher die Standortanpassung von Landsorten der Linse und arbeiten an der Anpassung von Sojabohnen an kühlere Klimabedingungen. (az)

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