Den bayerischen Meisterpreis erhalten die 20 Prozent Besten Absolventen. Zwar ist dieser finanziell nicht dotiert, doch mit einer Ehrenurkunde der Regierung können die Preisträger auf sich aufmerksam machen.

„Sie sind die Meister der Meister und gehören zu den Besten ihres Fachs“, sagte der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Montag in Ingolstadt. Vor Ort wurden 143 von rund 750 Absolventen einer beruflichen Fortbildung in den Agrarberufen mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Brunner zufolge spiegeln diese die große Bandbreite der Agrarberufe wider. Die Preisträger kommen sowohl aus den traditionellen Fachrichtungen wie Land-, Forst-, Milch- oder Tierwirtschaft als auch aus den Bereichen Erneuerbare Energien oder Natur- und Landschaftspflege. Erstmals wurde zudem ein Fachagrarwirt Sportplatzpflege ausgezeichnet, teilt das Landwirtschaftsministerium.

Mit dem Meisterpreis, der finanziell nicht dotiert ist, werden die besten 20 Prozent der Absolventen eines Prüfungstermins ausgezeichnet. Voraussetzung ist, dass mindestens die Note „gut“ (2,50) erreicht worden ist. Das Wiederholen der Prüfung oder einzelner Prüfungsteile steht dem nicht entgegen.

Die Preisträger werden von den Kammern der gewerblichen Wirtschaft, der Bayerischen Verwaltungsschule, den Steuerberaterkammern sowie den nach der VZBLH zuständigen Stellen und den agrarwirtschaftlichen Fachschulen ermittelt. Der Meisterpreis wird in Form einer Urkunde überreicht.




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