Weizenforscher treffen sich in der kommendenden Woche am Julius-Kühn-Institut in Berlin. Es wird darum gehen, wie die weltweite Forschung rundum die Nutzpflanze gestärkt werden kann.

Die Weizeninitiative lädt vom 2. bis 5. Juli zum internen internationalen Expertentreffen nach Berlin-Dahlem. Ziel des Treffens ist es, zukünftige Forschungsschwerpunkte zu identifizieren, gemeinsame Forschungsprojekte zu konzipieren, Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten, laufende Projekte zu festigen und neue anzuschieben.
Das HeDWIC (Heat and Drought Wheat Improvement Consortium) ist ein Beispiel für ein Programm der Initiative. Hier soll der Einfluss von Hitze und Trockenheit auf den Ertrag untersucht werden. Es geht also darum, genetische Mechanismen zu erkennen und züchterisch zur Verbesserung der Trocken- und Hitzetoleranz nutzbar zu machen.
Die Initiative wurde im Jahr 2011 von den G20 Agrarministern ins Leben gerufen. Bis Anfang des Jahres hatte diese ihren Sitz in Paris. Für die kommenden fünf Jahre wird die Initiative von Berlin aus koordiniert. Derzeit umfasst die Weizeninitiative Mitglieder aus 15 Ländern, 7 Firmen und 2 internationale Forschungszentren.

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