Märkte am Morgen: Getreide

Niederschläge reichen nicht aus

Weizen: Diesseits wie jenseits des Atlantiks bleibt Weizen freundlich gestimmt. Der Dezemberweizen in Chicago legt noch einmal 3,50 Cent/Bushel auf 4,9475 US-$/Bushel zu. Diesen Weg geht er, obwohl sich Regen in den Plains positiv auf die Aussaat von Wintergetreide auswirkt. Hilfreicher für die festeren Kurse ist die Regenvorhersage in der Schwarzmeerregion. Die Niederschläge sollen nicht in allen Regionen für die Aussaat von Wintergetreide ausreichend sein. So beginnt wieder die Sorge um die Versorgung aus der Ernte 2016.

In Paris kann der Weizen ebenfalls Boden gutmachen. Die Gewinne bewegen sich aber im überschaubaren Rahmen mit 0,25 €/t im Dezember auf 175,75 €/t.

Mais: Auch der Mais kann sowohl in den USA als auch in Europa Gewinne verbuchen. In Chicago geht er gestern im Dezember mit einem Plus von 4,00 Cent /Bushel auf 3,8075 US-$/Bushel aus der Sitzung.

Das Abgabeverhalten der Farmer für Mais ist offenbar wenig ausgeprägt. Zudem hilft die etwas schwächere Ernte im Osten des Landes. Und die Ethanolproduktion zeigt im Moment mit 951000 Barrels pro Tag und damit 2000 Barrels mehr als in der Woche zuvor ein ordentliches Niveau. Die Lagerbestände fielen gleichzeitig um 84000 Barrels auf 18,87 Mio. Barrels.

Auch in Paris bewegt sich der Mais weiterhin im grünen Bereich. Der November legt 2,75 €/t auf 163,50 €/t zu. (dg)
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