Märkte am Morgen: Getreide

Wettermärkte geben den Ton an

Weizen: In Chicago bleibt der Weizen fest gestimmt. Der Mai legt noch einmal um vier Cent auf 5,34 US-Dollar /Bushel auf seinen höchsten Kurs seit Februar zu. Weiterhin treiben die Sorge um die Aufwuchsbedingungen in den USA und Russland, teilweise auch in Europa die Preise. Eine wirkliche Entlastung soll nicht in Sicht sein. Dennoch wurde Winterweizen in Oklahoma zu 44 Prozent als gut bis exzellent eingestuft. In der Vorwoche waren es 40 Prozent. Winterweizen in Texas konnte 55 Prozent in dieser Kategorie auf sich verbuchen im Vergleich zu 51 Prozent in der vergangenen Woche. In der Nachtbörse in Chicago wird unter anderem deshalb auch eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Die Preise geben wieder nach. Die Exporte in der vergangenen Woche lagen mit 511 069 auf der Höhe der Woche davor. Bangladesch plant einen Kauf von 100 000 t Weizen bis Mai. Weitere 900 000 t werden bis Juni 2015 eingeräumt. Investmentfonds haben 3000 Kontrakte an Weizen gekauft.

In Paris durchläuft der Weizen Nr. 2 zu Wochenbeginn ein Wechselbad. Im Laufe des Vormittags ist deutliche Festigkeit angesagt. Die Zweihunderteuromarke scheint nicht mehr unrealistisch. Am Ende des Tages stehen aber rote Vorzeichen vor den Schlusskursen. Der Mai beschließt die Sitzung mit einem Minus von 1,25 €/t und damit mit 195,50 €. Auch die Folgemonate sehen eher schwach aus.

Mais: Auch der Mais in Chicago kann seine Festigkeit halten. Er bewegt sich um 5,25 Cent /Bushel nach oben und beschließt den Tag bei 3,9025 US-Dollar /Bushel. Investmentfonds haben 8000 Maiskontrakte gekauft haben. Exportbedenken werden mit den aktuellen Zahlen etwas kleiner. In der vergangenen Woche wurden 994666 t im Vergleich zu 735311 in der Woche davor verladen. Über Nacht ist auch hier ein Rückzug angesagt.

Mais in Paris beschließt den Tag fast unverändert. Der Juni geht mit einem leichten Minus von 0,50 €/t und 163,25 € aus dem Tag. (dg)
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