Märkte am Mittag

Abgeber fordern höhere Preise für Weizen


Weizen in Paris setzt heute Morgen seinen Weg der festeren Kurse in kleinen Schritten fort. Gegen Mittag liegt der Mai-Kontrakt an der Matif bei 207,75 €/t und damit 0,50 €/t über dem Schlusskurs von Montag. Der Dezember-Termin 2015 dagegen legt 1,50 €/ t auf 193 €/t zu.

Der Pariser Raps beginnt den Tag ebenfalls fester als am Vortag. Im Laufe des Vormittags gibt der Kurs aber wieder etwas nach. Mittags liegt er im Mai nur noch 0,25 €/t über dem Vortageskurs. Der August-Termin liegt sogar leicht unter dem Niveau von Montag. Bei Mais halten sich Gewinne und Verluste am Morgen die Waage. Mittags hält der Preis nahezu unverändert das Niveau des Vortages.

Am Oberrhein ist die Geschäftstätigkeit unterdessen gering. Der Markt reagiert abwartend auf die Entwicklungen an den internationalen Börsen.

Die Mühlen bleiben weiterhin sehr zurückhaltend. Die Preisvorstellungen für B-Weizen liegen auf dem bisherigen Niveau von 195 bis 196 €/t im April /Juni. Die Vorstellungen der Abgeber spielen sich allerdings mindestens bei 200 €/t ab, meistens auch darüber. Hier wird schon mit den Auswirkungen der Trockenheit argumentiert.

A-Weizen ist gar nicht aufgerufen. Roggen hat ebenfalls nur Bedarfsgeschäft.

Bei Futtergetreide ist auch nur von einer kleinen Handelstätigkeit zu hören. Die Kurse halten ebenfalls das bisherige Niveau von 195 bis 196 €/t franko Werk für Weizen. Für Gerste werden franko 185 bis 187 €/t genannt. Deutscher Mais hält die Marke von 195  bis 197 €/t. Ab- Stations-Geschäfte sind im Moment nur wenig zu erstellen.

Braugerste ist etwas fester bewertet. Auch hier gibt es Spekulationen über die Auswirkungen der Trockenheit in diesem Frühjahr. Für April bis Juni liegt der Großhandelsabgabepreis bei 225 €/t. Für Oktober werden 235 €/t genannt. (dg)
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