Märkte am Mittag

Angebot bleibt überschaubar

Markttendenz:
Die Weizenpreise bewegen sich bei kleinen Schwankungen seitwärts. Eine kurzfristige Änderung ist nicht in Sicht. Raps korrigiert etwas schwächer, denn an der Matif lässt sich die Widerstandslinie von 420 €/t nicht nachhaltig überwinden. 
Im Westen sind einzelne Mühlen noch an Weizenkäufen interessiert. Die Kleinwassersituation des Rheins macht zudem Eindeckungen des Handels erforderlich. Es kommt aber nur wenig Weizen für die Mühlen an den Markt, da für Weizen zu Futterzwecken ähnliche Preise wie für Brotweizen bewilligt werden. Die Weizenpreise bewegen sich kaum und weisen je nach Matif-Notierungen allenfalls kleinere Abweichungen nach oben oder unten auf. Zuletzt lagen sie franko Niederrhein und Westfalen um die 176 €/t für Januar/März. Der Anschlusstermin April/Juni wird kaum besprochen. Hierfür wird ein kleines Aufgeld von etwa 2 €/t auf den vorderen Termin genannt. Sporadisch finden hin und wieder  kleinere Umsätze für die neue Ernte statt. Für den September/Dezember der neue Ernte nennen rheinischen Mühlen ein Aufgeld von 4 €/t auf Matif-Dezember.
 
Am Terminmarkt geben die Weizenpreise heute wieder etwas nach. An der Matif wurde der Märztermin für Mahlweizen mit 169 €/t und etwas schwächer als am Vortag bewertet. Auch an der Börse notiert der Mai gegenüber dem März rund 2 €/t höher. Der Dezember notierte gegen Mittag mit 175 €/t.
 
In Veredlungsregionen ist die Nachfrage nach Futterweizen überschaubar. Die Mischfutterindustrie scheint gut versorgt zu sein. Von der Kleinwassersituation am Rhein kommen weder aus den nordwestdeutschen Veredlungsregionen noch aus den  Niederlanden zusätzliche Kaufimpulse. Für Januar gibt es kaum noch Kaufinteresse. Franko Südoldenburg und Westfalen sowie franko Südholland lagen die Futterweizenpreise für Februar/März um die 174 €/t. Triticale wird weiterhin kaum angeboten und bleibt gesucht. Die höchsten Preise für Triticale ließen sich franko Holland mit 171 €/t erzielen. Im Nordwesten lagen die Preise für Triticale zwischen 167 und 169 €/t. Futtergerste wird wenig besprochen. Bei kleinen Angebot sind die Preise leicht befestigt und bewegen sich um die 155 €/t franko nordwestdeutsche Stationen.
 
Die Rapspreise setzen heute ihre leichte Abwärtskorrektur fort. An der Matif notierte der Februartermin im Mittagshandel mit 417 €/t etwas schwächer als am Vortag. Am physischen Markt bleiben die Prämien bedingt durch den Kleinwassersituation am Rhein im vorderen Bereich hoch. Auf Neuss werden für Januar-Lieferung Prämien von 13 €/t und auf Hamm von 15 €/t herausgehalten. (St) 
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