Märkte am Mittag

Anregungen aus Chicago fehlen


In den USA ist heute Martin Luther King-Tag und Feiertag. Die Chicagoer Börse ist geschlossen. Somit fehlen von Übersee die Impulse vom Terminmarkt. An der Matif schlug sich dies in verhaltenen Weizenumsätzen nieder. Die schwächere Tendenz der Vortage setzt sich fort. Am frühen Nachmittag notierte der März-Termin ein Minus von 1 €/t und knapp unter 191 €/t.
 
An den physische Märkten tendierten die Weizenpreise ebenfalls etwas schwächer. Die Mühlen im Westen sind derzeit kaum ansprechbar. Die vordere Versorgung ist gut und neue Mehlgeschäfte stehen nicht an. Die nominellen Kurse zu den Mühlen liegen bei 195 €/t am Niederrhein und in Westfalen sowie bei 190 €/t am Oberrhein.
 
Auch bei der Mischfutterindustrie ist noch keine nennenswerte Nachfrage nach Weizen spürbar. Die Käufe beschränken sich auf kleinere Bedarfsdeckung für Februar und März, Januar ist schon weitestgehend gedeckt. Die Termine im späten Frühjahr und die neue Ernte sind vernachlässigt. Die Futterweizenpreise in den Veredlungsgebieten liegen bei 197 €/t frachtfrei Südoldenburg und in Westfalen leicht darunter.  
 
Bei Raps notierte die Matif am frühen Nachmittag für den Februar mit 361,75 €/t ein leichtes Plus gegenüber dem Wochenschluss. Die Umsätze bewegten sich angesichts fehlender Vorgaben vom Sojakomplex im üblichen Rahmen. Im weiteren Wochenverlauf deuten sich eher gedrückte Vorgaben vom Sojakomplex an, die auch die Rapsmärkte belasten könnten. In Argentinien gehen die sehr  heißen Temperaturen im Wochenverlauf zurück und es soll in fast allen Anbaugebieten etwas Regen geben. (St)
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