USDA: Soja

Argentiniens Bohnenernte niedriger geschätzt

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA korrigiert in seinem heutigen Wasde-Report die argentinische Sojabohnenernte um 1,5 Mio. t auf 55,5 Mio. t nach unten. Die USDA-Prognose trägt zwar den Nässeproblemen und Überschwemmungen der Vorwochen in Argentinien Rechnung, bleibt aber in hinter den Schätzungen vieler Analysten zurück. Für Brasilien blieb die Ernteprognose mit 104 Mio. t unverändert. Auch hier schätzt das USDA konservativer als viele andere Analysten.
 
An der US-Sojabilanz nahmen die amerikanischen Marktexperten keine Änderung vor. Alle wichtigen Parameter, wie Export, Verbrauch oder die US-Endbestände von 11,44 Mio. t blieben unverändert. Die Chicagoer Börse reagierte auf den neuen Report mit überschaubaren Verlusten im Sojakomplex. (St) 
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