Märkte am Mittag

Auf und Ab an der Matif

An der Matif notiert Weizen zum November-Termin heute gegen 13 Uhr bei 206,75 €/t und damit um 4,75 €/t schwächer als am Vortag. Die Rapssaat für den Monat August liegt an der Matif bei 355,00 €/t um 2,00 €/t gegenüber dem Vortag fester.
Die Preisaussichten für Weizen bleiben angesichts der Wettersorgen in bedeutenden Anbaugebieten trotz der heutigen Kurssprünge fest gestimmt. 

In den USA bestimmen Wettermärkte das Geschehen. Die bereits von der  Wintertrockenheit geschädigten US-Weizengebiete leiden jetzt unter der heißen Witterung. Daneben sorgen die zunehmenden Unruhen und Kämpfe in der Ukraine für feste Weizenpreise. Die Besorgnis über Lieferhemmnisse dort kann die Nachfrage in 2014/15 nach europäischem Weizen stützen.

Die Großhandelspreise für den B-Weizen liegen mit 210 €/t aktuell 3,00 €/t über dem Matif-Termin November 2014.  In Ostholstein und in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Landwirte für den B-Weizen in den hafennahen Gebieten wieder mehr als 200,00 €/t ab Hof für die Abrechnung im September. In Deutschland und Europa sorgen die Regenfälle hingegen bei relativ niedrigen Temperaturen für insgesamt gute Feldbestände.

Ohne eigene neue Nachrichten richtet sich am Rapsmarkt der Blick in die USA auf die Sojanotierungen. Die Abnahmemengen der Chinesen gehen zurück. In den dortigen Häfen liegen noch große Mengen Sojabohnen, die noch verarbeitet werden müssen. Der deutsche Kassamarkt für Rapssaat dümpelt so vor sich hin. Die Ölmühlen sind kaum aktiv. (Ps)
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