Märkte am Morgen: Ölsaaten

Auf und ab am Sojamarkt

Sojakomplex: Das auf und ab am Sojamarkt hält an. Sojabohnen und Sojaschrot wetzten ihre Scharte vom schwachen Vortag wieder aus. Die März-Bohne legte 14,4 Cent/bushel zu, auch die übrigen Termine schlossen fester. Gegenreaktionen auf den schwachen Vortag, fob-Geschäft in den USA, charttechnische Signale und die trockene Witterung in drei Provinzen Argentiniens stützten den Sojakomplex.
 
Sojaschrot konnte sich um 5,5 US-$/short ton verbessern und profitierte von ansehnlichen wöchentlichen US-Schrotexporten von 201.000 t. Die wöchentlichen US-Exportzahlen von 648.000 t für die Bohnen lagen dagegen deutlich unter dem Schnitt der Vorwochen.
 
Raps: Mit einem Schlusskurs von 359,75 €/t hat sich der Februar-Kontrakt von der Matif verabschiedet. Die Tagestendenz war bei unwesentlichen Kursänderungen neutral. Der neue Frontmonat Mai notierte mit 363,50 €/t. Die offenen Positionen für den Februar Kontrakt hatten sich bis Freitagmorgen auf 434 Kontrakte abgebaut. Bei einem Tagesumsatz von 401 Kontrakten für Februar dürften keine größeren Mengen zur physischen Andienung kommen.
 
In Winnipeg fielen die Canola-Notierungen erneut ab. Der März gab auf 475 Can-$/t nach. Rückläufige Palmölkurse, charttechnisch bedingte Positionsauflösungen und größere Verkaufsbereitschaft der kanadischen Farmer drückten auf die Futures.
 
Rohöl: Die Erholungstendenz setzte sich fort. Der April-Termin, als aktivster Future für Brent-Crudeöl legte 1,19 US-Dollar auf rund 36 US-$/Barrel zu. WTI notierte ebenfalls unter grünen Vorzeichen. Angeblich haben sich Russland und Saudi-Arabien über ein gemeinsames Treffen im Februar geeinigt, um mögliche Produktionseinschränkungen  zu erörtern. Die Commerzbank sieht die Chance für eine gemeinsame Strategie mit Skepsis. Sollten sich die "Hoffnungen als Spiel entpuppen", lassen sich nach ihrer Einschätzung wieder rückläufige Rohölpreise erwarten. (St) 
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