MARS-Report

Aufwärtskorrektur für Maiserträge


Der EU-Prognosedienst MARS hat seine Erwartungen an die Körnermaiserträge in der EU-28 noch einmal erhöht. Statt der im August geschätzten 6,93 t/ha, sollen Landwirte in der Staatengemeinschaft nun 6,99 t/ha von den Feldern holen. Damit würde der Fünfjahresschnitt um 1,4 Prozent übertroffen.

Hinter der Aufwärtskorrektur stecken vor allem höhere Erwartungen an die Maiserträge in Rumänien und Frankreich. Dadurch seien Abwärtskorrekturen für Spanien, Portugal, Bulgarien, die Slowakei, Polen, Slowenien und Kroatien mehr als ausgeglichen worden, heißt es in dem Anfang der Woche veröffentlichten Monatsbericht.

Zuckerrüben über Fünfjahresschnitt

Auch bei Zuckerrüben erhöht MARS seine Ertragsprognose. Statt der im August erwarteten 74,7 t/ha, sollen die Erträge nun im EU-Durchschnitt 76,9 t/ha erreichen. Aufwärtskorrekturen für Deutschland und Polen hätten Abwärtskorrekturen für Spanien, Rumänien und Österreich mehr als ausgeglichen, heißt es dazu. Die Zuckerrübenerträge übertreffen im EU-Durchschnitt das Fünfjahresmittel um 6,6 Prozent, erwartet MARS.

In Deutschland haben starke Regenfälle im Wechsel mit Trocken- und Hitzeperioden zwar ihre Spuren in der beendeten Getreide- und Rapsernte hinterlassen, heißt es weiter in dem Report. Für Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben hingegen sei eben dieses Wetter vorteilhaft gewesen: Bei diesen drei Kulturen rechnet der Prognosedienst mit hohen Erträgen, vor allem bei Zuckerrüben. (pio)
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