Märkte am Mittag

Bestandsabbau nicht in Sicht

Zum neuen Wirtschaftsjahr 2017/18 dürften weltweit und in den USA die Läger von Weizen, Mais und Soja weiter anwachsen. Vor allem der Hype in den USA um den steigenden Anbau von Soja könnte dazu führen, dass auch hier die Läger überquellen. Selbst die Farmer in den USA, die über Generationen Weizen angebaut haben, springen jetzt auf den Sojazug auf.

Die deutschen Handelshäuser sind derzeit dünn besetzt, es ist Ferienzeit. Sie warten weitere Handelsgeschäfte ab, da am Dienstag gegen 18 Uhr das USDA seinen April-Bericht über das weltweite Angebot und die Nachfrage von Getreide und Ölsaaten veröffentlichen wird. Vor allem in Westdeutschland werden Weizenkontrakte auch für den Export abgewickelt. Hingegen kehrt in Mitteldeutschland zunehmend Ruhe ein. Weizen und Gerste sind hier nicht mehr zu üppig verfügbar. Für Weizen sind durchaus Prämien von 3,00 bis 4,00 €/t drin. Auch die Börsenteilnehmer an der Matif treten in eine gewisse Starre ein und warten die morgige Veröffentlichung über Produktion und Exporte ab. Der Mai-Kontrakt gibt für Weizen um 0,50 auf 162,75 €/t nach.

Der Rapshandel tritt auf der Stelle. Der Mai-Termin an der Matif notiert unverändert gegenüber dem vorigen Freitag bei 398,75 €/t. (da)
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