Unverändert schätzt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in seinem Dezember-Wasde-Bericht die Sojabilanz der USA ein. Sie ist überaus komfortabel, denn wie sich bereits im November abgezeichnet hat, bringen die US-Farmer mit fast 119 Mio. t die größte Sojabohnenernte aller Zeiten ein. Die Menge liegt 11 Prozent über dem schon guten Ergebnis des vergangenen Jahres.

Auch weltweit gibt es Soja satt. In Brasilien bahnt sich erstmals ein dreistelliges Ergebnis an. Das USDA schätzt dort wie bereits im Vormonat eine Ernte von 102 Mio. t. Argentinien soll 2016/17 zur globalen Versorgung eine mittlere Ernte von 57 Mio. t beisteuern. Global wächst die Erzeugung nach der US-Schätzung auf 338 Mio. t Sojabohnen, was 8 Prozent mehr als im Vorjahr wären.

Die höheren Ernten kurbeln den Verbrauch an und wirken sich in einem Aufbau der Endbestände aus. Für China als größtem Sojaverbraucher und Importeuer der Welt lässt das USDA seine Prognose für die Importe 2016/17 aber mit 86 Mio. t unverändert wie im Vormonat. (db)
stats