USDA: Soja

Brasiliens Bohnenernte hält Rekordkurs


Der Fokus beim heutigen USDA-Report lag auf dem finalen Ergebnis der US-Sojabohnenernte und den Schätzungen  der neuen Ernten in Südamerika. Für die USA korrigierte das amerikanische Landschaftsministerium seine vorangegangene Schätzung um 1,5 Mio. t auf 117,2 Mio. t leicht nach unten. In der US-Bilanz schlägt sich dies in einer Korrektur der US-Endbestände um 1,6 Mio. t auf 11,4 Mio. t nieder. Die aktuelle Schätzung für die USA animierte die Chicagoer Börse zu zweistelligen Kursgewinnen für die Sojabohnen-Futures.
 
In Südamerika zeichnen sich sehr gute Sojabohnenernte ab. Für Brasilien toppt das USDA die bisherigen Prognosen und rechnet mit einer Bohnenernte und einem neuen Rekord von 104 Mio. t (Vorjahr 96,5 Mio. t). Für Argentinien fiel die Schätzung des US Landwirtschaftsministeriums mit 57 Mio. t unverändert wie im Vormonat und ähnlich wie im Vorjahr aus.
 
Die globale Sojabohnenbilanz bleibt komfortabel. Nach den prognostizierten weltweiten Endbeständen von 82,3 Mio. t errechnet sich ein Verhältnis von Endbeständen zum Verbrauch von 25 Prozent. Der komfortable Wert täuscht allerdings etwas, denn die Sojabohnenernten auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre bedienen unterschiedliche Verbrauchszeiträume. (St) 
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