Einfuhrstatistik

Briten kaufen bulgarischen Weizen


Die Außenhandelsstatistiken von Juli bis November 2013 zeigen in Großbritannien einen kontinuierlichen Rückgang der monatlichen Weizenimporte. Einen regelrechten Einbruch gab es von Oktober zu November. Für November 2013 weist die britische Zollstatistik Weizenimporte von knapp 130.000 t aus. Das sind jeweils etwa 90.000 t weniger als im Oktober 2013 und im Vorjahresmonat November 2012.

Noch machen sich allerdings hohe Zukäufe bemerkbar, die Weizenimporteure in Großbritannien in den Monaten nach der Ernte getätigt haben. Bis November summieren sich die Weizenimporte 2013/14 auf 1,2 Mio. t und sind damit höher als im Vorjahreszeitraum (1,0 Mio. t).

Im weiteren Verlauf der aktuellen Saison werden nach Einschätzung des britischen Getreideamtes HGCA die Zukäufe aber schrumpfen. Außerdem haben sich die Lieferländer für Weizen verschoben. War vor einem Jahr noch Deutschland auf Platz 1, sind es jetzt Bulgarien und Frankreich. Lieferungen aus Deutschland haben im November 2013 nur noch etwa 35.000 t umfasst, etwa 60 Prozent weniger als im November 2012, zeigen die Statistiken weiter.

Hoher als im Vorjahr sind die britischen Maisimporte. Sie umfassen von Juli bis November 2013 rund 740.000 t im Vergleich zu 540.000 t im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das HGCA hatte kürzlich berichtet, dass die britischen Mischfutterhersteller zunehmend Mais statt Weizen in den Rationen verwenden. (db)
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