Exportpotenzial

Briten wollen nach Marokko liefern


In diesem Jahr hat Marokko Einfuhrbeschränkungen auf Futterweizen aufgehoben, berichtet die Londoner Home Grown Cereals Association (HGCA), ein Zusammenschluss von Getreideerzeugern, Verarbeitern und Händlern. Marokko habe zuvor nur die Einfuhr von Mahlweizen gestattet, so eine HGCA-Sprecherin auf Anfrage von agrarzeitung.de.

Der jährliche Bedarf der marokkanischen Futtermischer an Weizen betrage nach aktueller Einschätzung 60.000 t. „Aber da ist noch Steigerungspotenzial. Denn bislang sind die Mischer dort den Einsatz von Futterweizen noch nicht so sehr gewohnt“, so die Sprecherin weiter.

Die Briten hoffen, einen „großen Anteil“ an dem Bedarf der marokkanischen Mischfutterindustrie decken zu können. Seit 2009 hat sich der HGCA dafür eingesetzt, diesen Markt zu öffnen. Unter anderem hat der Verband die Vorzüge von Weizen als Futtergetreide sowie die Trennung von Futter- und Mahlweizen in separaten Warenströmen erläutert.

Aktuell seien nach Wissen des HGCA noch keine Exportkontrakte in Richtung Marokko geschlossen worden, hieß es weiter. (pio)
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