Märkte am Morgen: Getreide

Chicagoer Weizen verliert erneut

Weizen: Trotz schwächerer Vorgaben aus Übersee konnten sich die Matif-Notierungen noch halbwegs halten. Der März gewann sogar mit technischen Einflüssen etwas, während der Mai knapp behauptet mit 174 €/t notierte. Kleinere Währungsschwankungen stützten, die höhere Schätzung der französischen Weizenbestände drückte etwas auf die Kurse. Das französische Getreideamt AgriMer hob die Schätzung für die Weizenbestände in Frankreich zum Ende der Kampagne um 250.000 t auf knapp 3 Mio. t an.
 
In Chicago brachten Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report den Weizen unter Druck. Der Mai verlor 9,4 Cent/bushel und schloss mit 4,47 US-$/bushel. Vom USDA-Report lassen sich nach Einschätzung der Analysten kaum neue Erkenntnisse für die  globale Weizenversorgung erwarten. Die Vorschätzungen gehen von wenig veränderten bis etwas höheren globalen Weizenendbestände für diese Kampagne aus.
 
Mais: Auch bei Mais setzen Gewinnmitnahmen die Chicagoer Notierungen etwas unter Druck. Der Mai verlor 3,6 Cent/bushel und schloss mit 3,73 US-$/bushel. Eine gesunkene wöchentliche US-Ethanolproduktion und schwache Rohölpreise drückten ebenfalls. Die neuen USDA-Zahlen sollten keine großartigen Überraschungen bergen, mutmaßen die meisten Analysten.
 
An der Matif verlor Mais erneut etwas. Der Juni schloss knapp unter 175 €/t. (St) 
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