GV-Mais

China findet Einträge in US-Ware


Die chinesische Nahrungsmittelaufsicht hat mehr als 120.000 t US-Mais abgewiesen. Die Importware enthalte eine nicht zugelassene, gentechnisch veränderte (GV-)Sorte, teilte die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua an diesem Mittwoch mit.

Die Lieferungen, die Xinhua zufolge Einträge des GV-Maises MIR 162 von Syngenta enthielten, befänden sich in der südlichen Hafenstadt Shenzen und den Provinzen Fujian und Shandong. China habe die zuständigen US-Behörden über die Funde informiert. Die chinesische Nahrungsmittelaufsicht hoffe nun, dass US-Exporteure die Kontrollen von Maislieferungen nach China intensivieren würden.

Händler in China befürchten, dass die Überwachungsbehörden weitere US-Lieferungen abweisen werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Chinesische Importeure sind ratlos. „Wir sind total verunsichert und wissen nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen“, zitiert Reuters einen lokalen Futtermischer. Chinesische Marktteilnehmer erwarten nun, dass Maiskäufe in den USA zunächst einmal zurückgehen werden. Das könnte weiteren Druck auf die Maispreise in Chicago ausüben, die bereits in die roten Zahlen drehen. (pio)
stats