Getreideschätzung

Coceral korrigiert nach unten

Im März ging Coceral noch von einer Getreideernte in der EU über 304 Mio. t aus. Nach der jüngsten Schätzung sollen es nur noch 297 Mio. t sein, also kaum mehr als die 296 Mio. t im Jahr 2016. Das liegt vor allem an den schlechten Aufwuchsbedingungen für Getreide in Spanien. Auch für Frankreich korrigierte Coceral die Schätzung nach unten. Wegen des Regenmangels im Nordosten sollen in Frankreich nur noch 67 Mio. t Getreide geerntet werden.

Für Deutschland bleibt die Schätzung bei knapp 46 Mio. t und für Österreich bei 5 Mio. t Getreide. In diesem Jahr werden in der EU voraussichtlich 142 Mio. t Weizen produziert, das sind 4,5 Mio. t mehr als im Vorjahr. Die Gerstenerzeugung könnte mit 57 Mio. t in der EU in diesem Jahr um 2,5 Mio. t unter der des Vorjahres liegen. Coceral geht von einer gleichhohen Maisernte über 60 Mio. t aus. Die Rapsernte schätzt der Verband auf 21,5 Mio. t. Das ist eine Korrektur um 0,5 Mio. t nach oben gegenüber der Schätzung im März. (Mö)
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