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Weizen_27092016.pdfEs kam wie avisiert: Der Weizen absolvierte eine Seitwärtswoche zwischen 160,00 €/t und 162,00 €/t. Dem Kontrakt fehlt es nach wie vor an ausreichender Schwungkraft, um die alte Widerstandsmarke bei 163,00 €/t in Angriff zu nehmen – aktuell kann die Bewegung schon die 162,00 €/t nicht überwinden. Der vorsichtige Optimismus, der durch das Verlassen des Abwärtskanals versprüht wurde, droht sich damit wieder zu verflüchtigen. Einzig positiv zu werten, ist die Herausbildung eines Aufwärtskanals, innerhalb dessen der Kurs weitere Anläufe starten kann. Hier ist auch bei Rücksetzern bis 159,75 €/t noch alles im grünen Bereich.

Weiterhin muss kritisch hinterfragt werden, ob es dem Kontrakt gelingen kann, die normalerweise einem Trendausbruch folgende Dynamik zu entwickeln. Nur dann ist von einem Test der 163,00 €/t und damit verbunden von einem neutralen Bild beim Weizen auszugehen.

Fokus liegt auf den übergeordneten Unterstützungen

Vorerst bleibt das negative Bild unverändert erhalten. Sollte der Aufwärtskanal wieder nach unten verlassen werden, rücken die Zwischenunterstützung bei 156,50 €/t sowie darunter hinaus die übergeordneten Unterstützungen 155,25 und 147,50 €/t wieder ins Blickfeld. Erst hier dürften ernsthafte Erholungen einsetzen.

Aus technischer Sicht könnte 155,25 €/t einen temporären Boden für eine Erholung an 162,50 €/t bilden. Auf lange Sicht müsste für ein wirklich positives Bild der langfristige Abwärtstrends bei 166,00 €/t nach oben verlassen werden. Aber dafür fehlt dem Weizen wie erwähnt derzeit die Kraft.

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Bernd Hansen, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen weitere Informationen und Analysen finden Sie im Netz
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