Insgesamt wird aus den verschiedenen Ländern von einem rückläufigen Angebot an schlachtreifen Schweinen und reibungsloser Vermarktung berichtet, teilt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit.

Trotz grundsätzlich eher knapper Versorgungslage versetzten deutsche Schlachtunternehmen den Schweinemarkt mit Hauspreisen in Unruhe, berichtet die Erzeugerorganisation. In der Folge wurde die deutsche Notierung um 2 Cent nach unten korrigiert und grenzt sich damit vom europäischen Kontext ab.

Fester Markt in den Niederlanden

Trotz negativer Preisanpassung in Deutschland, stiegen die Notierungen in Spanien, Frankreich und sogar den Niederlanden. Die Versorgungslage setzte sich gegenüber der Preisvorgabe der deutschen Leitnotierung letztendlich durch. Die Preissteigerungen lagen bei knapp 3 korrigierten Cent.

Zumindest teilweise konnten sich andere Länder dem in Deutschland "künstlich erzeugten Druck" nicht entziehen, postuliert die ISN. So reagierte auch der österreichische Fleischmarkt und das Umsetzen von höheren Preisen wurde schwieriger. Aufgrund des unterdurchschnittlich versorgen Lebendmarktes konnte die Notierung jedoch gehalten werden. Dänemark und Belgien hielten die Notierungen ebenfalls unverändert auf dem erreichten Niveau. (az)
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