Märkte am Mittag

Deutscher Weizen interessant

Markttendenz
Die Verkäufer im Norddeutschland bleiben zurückhaltend mit der Abgabe von Weizen für vordere Termine. Es wird eher über die Überlagerung in die neue Ernte zu den jetzt noch besseren Kursen nachgedacht. Die Gesunderhaltung des Getreides bedarf dabei einer großen Aufmerksamkeit.
Deutscher Weizen ist preislich auf den internationalen Märkten interessant. Russland liegt derzeit über den aktuellen europäischen Kursen. So besteht mehr Interesse für deutsche Ware. Verkäufer sind zu den aktuellen Preisen allerdings weniger zu finden. Für den Export von Weizen im März werden im Moment fob Hamburg und Rostock etwa 157,00€/t gezahlt. Franko Hamburg liegt der Kurs bei 153,00 €/t.

Das Augenmerk der Verkäufer ist eher auf die neue Ernte gerichtet. Im Moment sind die Kurse für den Herbst interessanter als für die vorderen Termine. So wird über das Überlagern der Ware nachgedacht. Die Gesunderhaltung der Partien besonders während der wärmeren Monate im Frühsommer ist allerdings zu bedenken.

Während die Abwicklung bestehender Kontrakte im Fokus des Handels steht wird auch auf den nächsten Tender für Saudi-Arabien gewartet. Hier könnten Polen und Deutsche noch einmal zum Zug kommen. Die baltischen Erzeuger haben ihre Ware bereits zu einem großen Teil verkauft.

Der Export von Gerste läuft im Moment gut. Weitere Schiffe werden abgewickelt. Franko Hamburg ist hier ein Preis von 145,00 €/t im März zu hören.

In Paris startet der Weizen heute Morgen mit roten Vorzeichen in den Tag. Gegen Mittag verliert er im März allerdings nur 0,50 €/t zum Donnerstag und liegt bei 152,25 €/t. Mais legt 0,50 €/t zu und bewegt sich mittags im März bei 146,50 €/t. Raps bewegt sich im Mai ebenfalls im roten Bereich und verliert zu gestern 0,50 €/t auf 355,50 €/t.(dg)
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