Märkte am Morgen: Getreide

Deutschland hält Exportvolumen

Weizen: Analysten sehen in China einen höheren Importbedarf von Weizen im laufenden Wirtschaftsjahr 2016/17. Nach einer etwas schwächeren Ernte zeigt sich, dass die Reserven im Land teilweise mit Mykotoxinen belastet sind. Demnach stehen sie nicht für die Ernährung von Mensch und Tier zur Verfügung. Analysten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) beziffern den Importbedarf 2016/17 auf 4 Mio. t Weizen.

An der Chicagoer Börse sorgten Nachrichten über Frost in den Weizen-Anbaugebieten für Unterstützung. Die jungen Pflanzen könnten wegen der niedrigen Temperaturen Schaden nehmen. Der März-Termin schließt unverändert am vorigen Freitag bei 409,25 Cent/bushel.

Für EU-Weizen an der CME steht März als neuer Frontmonat auf der Tafel. Der Kontrakt kann um 0,50 auf 174,75 €/t zulegen.

An der Matif in Paris schloss der März-Kontrakt für Weizen freundlich und startet bei 167,75 €/t in die neue Woche. Kurz vor Ende der 1. Hälfte des Vermarktungsjahres 2016/17 hat Deutschland rund 1,94 Mio. t Weizen exportiert. Frankreich liegt trotz schwacher Ernte sogar mit 2 Mio. t einen Tick darüber. Absoluter Spitzenreiter ist in der EU zur Halbzeit Rumänien mit Ausfuhren von mehr als 3 Mio. t. Insgesamt liegen die EU-Weizenexporte von Juli bis Mitte Dezember 2016 bei rund 11 Mio. t und damit fast gleichauf wie im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.

Mais: Einen ruhigen Handelsverlauf hat Mais. Der März-Weizen an der CBoT schließt am vergangenen Freitag lag bei 356,25 Cent/bushel. (da)


 
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