Märkte am Morgen: Getreide

Druck auf Weizenkurse hält an

Weizen: Die Notierungen an den Terminmärkten gaben weiter nach. An der Matif fielen  die Weizenkurse für die vorderen Termine um 0,75 €/t. Der März notierte bei 174 €/t. Einflüsse von der Währung blieben weitgehend aus. Heute Morgen notiert der Euro bei 1,094 US-Dollar.
 
In Chicago setzen weitere Gewinnmitnahmen und Positionsbereinigungen vor dem Jahresschluss den Weizen unter Druck. Der März verlor 7,2 Cent/bushel und schloss bei 4,71 US-$/bushel.
 
Vor den Feiertagen war die Nachrichtenlage am Weizenmarkt äußerst dünn. Die Absicht Russlands, seine Exportsteuern für Weizen zu senken, lastete auf den Terminmärkten. Sollte Russland seine Intention umsetzen, könnten die russischen Weizenexporte im neuen Jahr erneut an Fahrt gewinnen. Die Weizenpreise in Russland haben weiter nachgegeben, der Rubel hat sich ebenfalls abgeschwächt.  
 
Die Erwartung an künftige größere Weizenexporte Argentiniens drückte ebenfalls auf die Stimmung. In Argentinien sollen etwa 4 Mio. t Weizen für den Export verfügbar sein. Ägypten hat nach Wochen wieder einen neuen Weizentender angekündigt.
 
Mais: Auch bei Mais setzen Gewinnmitnahmen die Chicagoer Kurse unter Druck. Der Frontmonat März verlor 5,6 Cent/bushel und fiel auf 3,66 US-$/bushel. An der Matif verlor der Frontmonat Januar 2 €/t und fiel nach weiteren Glattstellungen auf 157 €/t. (St)
 
Wir wünschen unseren Lesern ein schönes Weihnachtsfest. Am Montag, den 28. Dezember, sind wir mit dem Morgenmarkt wieder Online. 
stats