Märkte am Morgen: Ölsaaten

Druck auf Ölsaaten hält sich

Sojakomplex: Das kurze Aufflackern mit festeren Kurse im Sojakomplex ist wieder vorbei. Im Wesentlichen bleiben die Vorzeichen im Sojakomplex rot. Ausnahme bilden die ersten Monate bei der Bohne und beim Schrot. Die Bohne profitiert von einem festen Kassamarkt. Das zögernde Verkaufsverhalten der Farmer zwingt die Verarbeiter, ihre Gebote zu erhöhen. Die Bohne legt im August leicht um 0,2 Prozent auf 10,2075 US $/Bushel zu. Die neue Ernte im November verliert aber 0,92 Prozent auf 9,9550 US $/Bushel.

Raps: Die Erholung beim Raps in Paris ist ebenfalls nur von kurzer Dauer. Gestern muss er wieder Federn lassen und gibt auf der ganzen Linie nach. Allerdings halten sich die Verluste im Rahmen. Der August verliert lediglich 1,00 €/t und geht mit 388,50 €/t aus dem Tag.

Canola in Winnipeg legt dagegen leicht zu. Hier machen sich die Korrekturen des kanadischen Landwirtschaftsministeriums bemerkbar. Die Erträge eines Teils der Rapsernte könnte unter der Trockenheit gelitten haben. Der Markt könnte ein Eigenleben entwickeln, wird im Markt nicht ausgeschlossen.

Rohöl: Das Pendel beim Rohöl schlägt gestern wieder in Richtung Schwäche. Die leichte Erholung vom Vortag ist dahin. Hohe Ölreserven in den USA sollen der Auslöser gewesen sein. Auch verhindert der fester Dollar mehr Umsatz. Heute Morgen gibt es kaum Bewegung. Ein Barrel der Nordseesorte Brent im September kostet 56,11 US Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Intermediate (WTI) stieg leicht auf 49,33 Dollar. (dg)
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