Milcherzeugung

EU 2016 mit neuem Produktionsrekord


Die europäischen Molkereien haben 2016 eine neue Rekordmenge von 153,3 Mio. t Milch verarbeitet. Gegenüber dem Vorjahr betrug der Zuwachs 0,4 Prozent. Innerhalb der einzelnen Mitgliedsländer ergibt sich ein differenziertes Bild. Am stärksten stieg die Produktion in Luxemburg (8,9 Prozent) und in den Niederlanden (7,5 Prozent), wo sich offenbar viele Milcherzeuger eine bessere Ausgangsposition für das bevorstehende Phosphatreduktionsprogramm verschaffen wollten.

Auch die Milcherzeuger in Irland (4,4 Prozent), Bulgarien (4,9 Prozent), Rumänien (4,1 Prozent), Italien (2,8 Prozent), Slowenien (3,8 Prozent) und Polen (2,4 Prozent) steigerten die Erzeugung deutlich. Deutschland gehört mit einem Plus von 0,3 Prozent wie auch Dänemark, Tschechien, Finnland und Österreich zu den Ländern mit den geringsten Abweichungen gegenüber 2015. Die größten Rückgänge gab es in der Slowakei (4,8 Prozent), Kroatien (4,6 Prozent), Großbritannien (4,3 Prozent), Portugal (4,4 Prozent), Frankreich (2,5 Prozent) und Schweden (2,4 Prozent). (SB)
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