USDA-Maisschätzung

EU-Maisernte fällt größer aus

Für die USA geht das amerikanische Landwirtschaftsministerium wie im Vormonat von einer Rekordernte von 366 Mio. t aus. Lediglich bei den US-Endbeständen findet eine leichte Korrektur statt, denn sie wurden um 260.000 t auf 50,8 Mio. t etwas nach unten korrigiert. In Chicago notierte Mais etwas schwächer.
 
Für die EU geht das USDA nun von einer Maisernte von 73,6 Mio. t aus und hat seine vorherige Schätzung um 540.000 t nach oben korrigiert. In den europäischen Bilanzen schlägt die größere Maisernte unwesentlich zu Buche.
 
In globaler Hinsicht nahm das USDA nur kleinere Korrekturen vor. Die Weltmaisernte schätzt es nun auf knapp 992 Mio. t und damit 1,3 Mio. t höher als im Vormonat ein. In die höhere Schätzung fließen die größeren Ernten in Europa und Südostasien mit ein. Die globalen Endbestände erhöhen sich nach Einschätzung des USDA in dieser Kampagne um 700.000 t auf rund 192 Mio. t. Die um 1 Mio. t auf 22 Mio. t zurückgenommene Prognose für die argentinische Maisernte macht sich in der globalen Maisbilanz nicht negativ bemerkbar. (St)  
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