ISN

EU-Schweinemarkt ausgeglichen

Laut der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) erreichten die Notierungen in den meisten Ländern der EU neue Jahreshöchststände. Dies sei in dieser Jahreszeit eher untypisch. In Frankreich, Spanien und Italien hätten die heißen Temperaturen die Schweine langsamer wachsen und damit die Schlachtgewichte sinken lassen. Das Angebot wird als nur knapp ausreichend beschrieben, so die ISN.

In Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Dänemark werde von einem ausgeglichenen Markt berichtet. Die angebotenen Partien würden zügig vermarktet, es bestünden weder Überhänge noch seien die Schlachtunternehmen unterversorgt. Der Preisrückgang um ungerechnet zwei Cent in Großbritannien sei währungsbedingt dem schwachen Pfund geschuldet.

In Deutschland laufen laut ISN die Geschäfte mit schlachtreifen Schweinen unverändert flüssig. Viehvermarkter berichteten von einem tendenziell eher rückläufigen Angebot, daher dürfte der fehlende Schlachttag am 03. Oktober keine nennenswerten negativen Auswirkungen haben, so die Einschätzung der Marktkenner. Aus heutiger Sicht sei daher mit weiterhin unveränderten Preisen zu rechnen. (mrs)

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