Märkte am Morgen: Getreide

EU-Weizen bewegt sich seitwärts


Weizen: Shortabdeckungen der Funds sorgen für eine weitere Befestigung beim Weizen. Saudi Arabien gibt den Kauf von 610000 t Weizen bekannt. Währenddessen werden die Exportverladungen in Odessa aufgrund eines Sturms im Süden der Ukraine behindert. Die US-Exporte in der vergangenen Woche werden als ordentlich bezeichnet. Mit 450613 t liegen sie leicht über den Ergebnissen der Vorwoche von 437414 t. Zum Sitzungsschluss liegt der Weizen in Chicago im Dezember um 2,75 Cents /Bushel höher als am Vortag und damit bei 4,2375 US-$/Bushel.

In Paris geht der Weizen nahezu unverändert aus der Sitzung. Der Dezember hält seine 163,75 €/t des Vortages.

Mais: Die US -Exporte der vergangenen Woche von 875808 t enttäuschen und setzen den Mais etwas unter Druck. Der Vergleich mit 1,16 Mio.t in der Vorwoche fällt schwach aus. Auf der anderen Seite werden auch die Schiffsverladungen für Mais im ukrainischen Odessa aufgrund des Sturms deutlich verzögert. 126 000 t werden verladen, 200 000 t waren geplant. In Brasilien ist die Aussaat in der Zwischenzeit gut vorangekommen. Knapp 51 Prozent sind erledigt. Im Vorjahr waren es 48 Prozent. Nach Sitzungsschluss gibt das USDA bekannt, dass die US- Maisernte zu 46 Prozent abgeschlossen ist. Damit liegt sie hinter dem Fünf-Jahres-Schnitt von 49 Prozent zurück. In Chicago zeigt der Mais eine Seitwärtsbewegung. Im Dezember gibt er 0,25 Cents /Bushel auf 3,5400 US-$ nach. Der März legt 0,25 Cents /Bushel auf 3,6400 US-$ zu.

In Paris bewegt sich der Mais ebenfalls seitwärts. Der November legt nur 0,25 €/t auf 159,75 €/t zu. (dg)
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