Märkte am Morgen: Getreide

EU-Weizen folgt festeren Vorgaben

Weizen: In den USA bekommt der Weizen Unterstützung von der Aussicht auf weiter reichliche Regenfälle in den US- Plains und von Shorteindeckungen. Die Sorge um Schäden in diesem Stadium des Aufwuchses unterstützt die Kurse. Der Juli legt 2,00 Cents auf 4,66 US $/Bushel zu. Auch der festen Tendenz im Sojakomplex kann sich der Weizen nicht entziehen. Indien importiert 500000 t australischen und französischen Weizen für den Zeitraum Juli /September. Die Trockenheit dort hat die eigene Versorgung reduziert. 

In Paris folgt der Weizen den Vorgaben aus Chicago und kann leichte Gewinne verbuchen. Eine gute Exportnachfrage und ein geringes Angebot von französischen Farmern helfen darüber hinaus. Der September legt 0,75 €/t auf 164,25 €/t zu. Die guten Aufwuchsbedingungen für Getreide in Europa lassen festere Preise aus eigener Kraft eigentlich nicht zu. 

Mais: US- Mais profitiert von technischen Käufen, guten Exportaussichten und dem festen Sojakomplex. Im Juli legt er 7,25 Cents /Bushel auf 4,0475 US-$/Bushel zu. Auch der festere Rohölpreis sorgt für Unterstützung. Die Rally wird aufgrund eines vorwiegend guten Wetters im US- Maisgürtel limitiert. China will 2,0 Mio. t Mais kaufen. 

In Paris sieht der Mais ebenfalls grüne Vorzeichen. Der Juni legt leicht um 0,25 €/t auf 169,00 €/t zu. (dg) 
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