Märkte am Mittag

Einlagern und Abwarten


Ein fehlendes Mehlgeschäft führt derzeit dazu, dass Mühlen wenig Interesse an neuem Weizen zeigen. Auch die Mischfutterwerke halten sich zurück, obwohl hier eine geringe Deckung vermutet wird. Auch der Exportmarkt ist noch nicht so angesprungen wie im Vorjahr.
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Diese Ruhe am Markt ist auch Ausdruck dafür, dass Verarbeiter und Exporteure auf weiter nachgebende Preise bei Weizen und auch Gerste rechnen. Beim traditionellen Erntegespräch der Wilhelm Fromme Landhandel GmbH & Co. heute in Salzgitter ist auch der überwiegende Rat an die Landwirte, Weizen und auch Gerste von guter Qualität erst einmal einzulagern. Hingegen sollten schwache Partien schnell an den Markt kommen. 

"Beim Raps ist noch alles drin", sagte heute im voll besetzten Zelt am Fromme-Standort in Salzgitter-Beddingen, Geschäftsführer Kurt Fromme. Hier dürfte wohl die Nachfrage nach Rapsschrot in den kommenden Monaten eine Rolle spielen. Marktteilnehmer berichten von Rapspartien, die am Markt für 330,00 €/t gehandelt werden. Das ist das bislang niedrigste Niveau, das für die neue Ernte erreicht wurde. 

An der Warenterminbörse in Paris gibt es auch keine Anzeichen für eine Erholung der Preise.  Der Mahlweizen (Nov 14) steht an der Matif auf 184,75 € und der Raps bei 338,75 €. (da)
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