Märkte am Mittag

Einzelne Geschäfte mit Weizen möglich

Nachdem der Markt gestern bereits stark verunsichert war, hält die Zurückhaltung vieler Marktbeteiligten heute an. Weder Käufer noch Verkäufer im Süden Deutschlands sind im Moment bereit für größere Mengen Weizen konkrete Preise zu nennen. Dennoch konnten einzelne Abschlüsse auf dem höheren Niveau getätigt werden.

B-Weizen aus Bayern und Baden-Württemberg wurde zu 190,00 bis 192,00 €/t für Januar/März franko Oberrhein gehandelt. Heute liegen die Vorstellungen der Käufer etwa 5,00 €/t unter dem gestrigen Niveau. Die Geschäfte wurden über die zweite Hand abgewickelt. Die Mühlen selber sind kaum am Markt aktiv. Auch in Richtung Italien sind einzelne Abschlüsse für B-Weizen möglich. Heute werden noch 170,00 €/t ab südbayerischer Station ebenfalls für Januar /März genannt. Auch hier lagen die Kurse gestern um etwa 5,00 €/t höher. A-Qualitäten können Aufschläge von mindestens 8,00 bis 10,00 €/t erzielen.

Käufer aus Frankreich und den Beneluxstaaten haben weiterhin Interesse an Getreide, vornehmlich an Qualitätsweizen. Mit konkreten Preisvorstellungen halten sie sich jedoch häufig zurück. Die Marktbeteiligten warten ab, wie sich die Nachrichten aus Russland weiter auswirken werden.

Nach den sehr starken Gewinnen gestern bei Weizen, liegt der Kurs heute Morgen in Paris wieder im Minus. Gegen Mittag bewegt sich die Januar-Notierung bei 198,00 €/t und damit 2,25 €/t unter dem gestrigen Wert.

Mais bewegt sich ebenfalls im roten Bereich. Er verliert 1,50 €/t auf 156,50 €/t im Januar. Raps schließt sich dieser Tendenz an und verliert 1,25 €/t auf 348,25 €/t im Februar. (dg)
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