Nur mit geringer Ladung können noch vereinzelt Frachtschiffe die Elbe passieren. Der Pegelstand in Magdeburg liegt bei 90 Zentimetern, normal sind nach Angaben des Schifffahrtsamtes zwei Meter. Wegen der ausgiebigen Niederschläge in Tschechien und Sachsen könnten die Pegelstände in Sachsen-Anhalt in den kommenden Tagen zwar etwas steigen. Doch dürfte dies nur von kurzer Dauer sein.

Eine Entscheidung über die geplante Elbvertiefung will das Bundesverwaltungsgericht Anfang Oktober fällen. In dieser Woche fand die Anhörung der Umweltverbände NABU und BUND statt. Sie lehnen eine Ausbaggerung des Flussbettes vom Hamburger Hafen bis zu  Mündung in die Nordsee aus Umweltschutzgründen ab. Die Stadt Hamburg will die Elbe vertiefen, damit Containerschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 13,50 Metern den Hafen erreichen können. Ohne den Ausbau der Fahrrinne würde nach Einschätzung der Befürworter der Hafen massiv an Bedeutung verlieren. (da)
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