Märkte am Morgen: Ölsaaten

Enge Bilanz hält Sojakurse hoch

Sojakomplex: Die enge US-Sojabohnenbilanz für diese Saison hält die Sojabohnenpreise in Chicago weiter hoch. Die Kurse zogen erneut an. Schrot legte knapp 6 US-$/t zu. Spekulationen und Erwartungen an die niedrigsten Sojabohnen-Quartalsbestände in den USA seit zehn Jahren trieben die Stimmung.
 
Aus Südamerika fehlen derzeit neue Erkenntnisse. In Argentinien hat die Haupternte bei Sojabohnen eingesetzt. Dies eröffnet Chancen steigende Sojabohnenzufuhren aus Argentinien nach Europa.
 
Raps: Die knappe Versorgung und ein äußerst überschaubares Kassamarktangebot für die alte Ernte stützen die europäischen Rapsnotierungen. Trotz einer leichten Konsolidierungsbewegung konnte der Mai 0,50 €/t zulegen. Die neue Ernte gab dagegen bis zu 1 €/t nach.
 
In Winnipeg notierte Canola Raps bis zu 5 Can-$/t fester. Etwas Kaufinteresse am Kassamarkt und Anzeichen für eine Entspannung der Logistikprobleme in den kanadischen Prärieprovinzen gaben Auftrieb.
 
Rohöl: Die Terminmärkte geben nach wie vor wenig her. Bei kleinem auf und ab bewegen sich die Kurse in einer gewissen Bandbreite seitwärts. WTI legte gut 1 US-$/Barrel zu, da sich die Rohölbestände am US-Andienungsort Cushing weiter abbauen. Parallel dazu steigen allerdings die Rohölbestände am Golf von Mexiko an. Sie lassen eine höhere wöchentliche Bestandsschätzung der US-Energiebehörde erwarten. Brent-Crudeöl notierte gut behauptet. (St)
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