Märkte am Mittag

Erster Mais im Südwesten gedroschen


Die Ergebnisse von den ersten Maisschlägen hängen unter anderem sehr davon ab, ob die Flächen beregnet wurden. Repräsentativ sind diese Werte nicht. Nur vereinzelte Ladungen sind an den Markt gekommen. Bezahlt wurde für die neue Ernte bisher 180,00 €/t franko Mischfutterwerk für prompte Ware. Alte Ernte ist noch mit 185,00 bis 190,00 €/t bewertet. Je nach DON- Werten können diese Kurse variieren. Die neue Ware ist von der Fusariumproblematik bisher nicht betroffen. Im Moment tasten sich die Marktteilnehmer an den neuen Maismarkt heran. Mit der Haupternte rechnen sie Mitte September.

Getreide wird am Oberrhein nach wie vor nur sehr verhalten gehandelt. Brotweizen franko Oberrhein hat im September einen Kurs von 167,00 bis 168,00 €/t. Für Oktober /Dezember ist er mit 170,00 €/t bewertet. A-Weizen kann weiterhin eine Prämie von 5,00 €/t erzielen. Alle Kurse sind nominell zu verstehen. Neue Abschlüsse gibt es fast nicht. Abgeber sind kaum am Markt. Die Abwicklung bestehender Kontrakte steht im Vordergrund des Geschehens.

Auch die Mischfutterwerke sind aus der Ernte ebenfalls gut versorgt. Für Futterweizen bezahlen die Kraftfutterwerke im September 166,00 €/t. Gerste ist mit 153,00 bis 154,00 €/t besprochen.

In Paris bewegt sich der Weizen heute Morgen seitwärts. Der Dezember verliert zu gestern nur 0,25 €/t auf 172,€/t. Raps gibt noch einmal 2,00 €/t zum Montag nach und liegt mittags bei 365,00€/t im November. Mais verliert ebenfalls nur 0,50 €/t auf 168,00 €/t im November. (dg)






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