Märkte am Mittag

Exportmarkt springt an


Markttendenz
Das anziehende Exportgeschäft bietet  Absatzchancen für Brotweizen.
Der Handel mit Weizen springt zu einem frühen Zeitpunkt an. Eis und Kälte erschweren den Transport in Osteuropa. Nun kann Deutschland im Export Boden gut machen. Weizen kann aus den Lägern in den Seehäfen ausgelagert und in Schiffe verladen werden. Am Hamburger Markt werden Prämien auf die Matif-Notierungen zwischen 3,50 und 4,00 €/t aufgerufen. Auch in Süddeutschland ist Weizen in gewissen Umfang ein gefragter Artikel. Erzeuger sind gut beraten, sich von ihren Lagerbeständen teilweise zu trennen. Mühlen und Mischfutterwerke legen Offerten bis zu 165,00 €/t für Brotweizen aus.

An der Matif schlägt sich das belebte Geschäft nicht in höheren Notierungen nieder. Bis zum Mittag verliert März-Weizen 0,25 €/t auf 170,50 €/t. Auch Mais verzeichnet minimale Verluste auf 168,75 €/t. Auf dem physischen Markt ist Mais gefragt. Körnermais für die neue Ernte ist auch schon im Gespräch. Am Oberrhein sind für die Erzeuger 145,00 bis 150,00 €/t durchaus für ex Ernte 2017 drin. Allerdings wird anhand der Saatgutverkäufe mit einem Flächenrückgang bei Mais in diesem Frühjahr gerechnet.

Die Ölmühlen haben ebenfalls Nachholbedarf für die Saat. Allerdings erschweren im Süden Eisschollen die Schifffahrt an der Donau. An der Matif verliert Raps 1,00 €/t auf 417,75 €/t für den Februartermin. (da)
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