Märkte am Morgen: Getreide

Fehlende Nachfrage drückt US-Weizen

Weizen: In Chicago zeigt Weizen nochmals eine deutliche Schwäche und gibt die Gewinne von zwei Wochen in zwei Sitzungen wieder ab. Weiterhin bleibt im Markt die Sorge bestehen, dass es weniger Nachfrage nach US-Ware geben könnte. Der Preis war in der vergangenen Zeit zu hoch. Bei einem neuen Geschäft mit Weizen nach Ägypten wurde US-Weizen bereits nicht berücksichtigt. Den Zuschlag bekamen Rumänien und Russland. Die US- Exporte an Weizen in der vergangenen Woche mit 365 100 t lagen bereits 14 Prozent unter der Vorwoche und 39 Prozent unter dem Vier-Wochen- Schnitt. Zudem gelangt neue Ware aus Argentinien auf den Weltmarkt.

In Paris lässt der Weizen gestern keine einheitliche Richtung erkennen. Er bewegt sich mehr oder weniger seitwärts, auch wenn der März noch einmal über 200,00 €/t liegt. Die EU kann mit 932 000 t die besten wöchentlichen Exportzahlen im Wirtschaftsjahr 2013 /14 vorweisen. In der vergangenen Woche waren es 756 000 t.
Australien will nächste Woche seine voraussichtliche Weizenproduktion für 2014 /15 bekannt geben. Das heiße trockene Wetter und der Mangel an Regen lässt aber noch viele Unsicherheiten erkennen.

Mais: In Paris tendiert der Mais ebenfalls seitwärts. Eine eindeutige Richtung ist nicht zu erkennen.

In Chicago zeigt er wie der Weizen eine schwache Tendenz trotz ordentlicher Exportzahlen von mehr als 840 000 t in der vergangenen Woche. Das sind 22 Prozent mehr als in der Vorwoche, allerdings 39 Prozent unter dem letzten Vier-Wochen-Schnitt. Allerdings verliert der Mais nicht so deutlich wie der Weizen. (dg)
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