Frühjahrsbestellung

Feldaufgang freut Rübenbauern

Landwirte berichten von hohen und gleichmäßigen Feldaufgängen mit 80.000 bis100.000 Pflanzen je Hektar. Die guten Feldaufgänge seien den überwiegend guten Saatbedingungen zu verdanken, teilt der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) mit. In einer LIZ-Umfrage stuft die Mehrheit die Saatbedingungen als gut (55 Prozent) oder sogar optimal (20 Prozent) ein.
Im LIZ-Gebiet, zu dem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gehören befinden sich die Rüben meist im Keimblattstadium. Auf den vor dem 20. März gesäten Flächen hat sich bereits das erste, teils sogar das zweite Laubblattpaar entwickelt. Rüben, die zwischen dem 8. und 12. April gesät wurden, laufen momentan auf. Probleme wie Verschlämmungen, Verkrustungen, Mäuse- oder Schneckenschäden spielen bisher kaum eine Rolle. „Aktuell bleibt zu hoffen, dass die vergangenen sowie die kommenden kühlen Nächte in Kombination mit Herbizidmaßnahmen keine Schäden an den Rüben hervorrufen", so der LIZ.

Die Rübensaat 2016 begann im LIZ Gebiet mit einer kurzen Saatperiode ab dem 20 März, in der allerdings nur ein geringer Teil der Rübenfläche (ca. 10 Prozent) bestellt werden konnte. Über die Ostertage kam es zu einer witterungsbedingten Unterbrechung der Aussaat, sodass die eigentliche Hauptaussaatperiode erst ab Anfang April beginnen konnte. Zwar etwas später als gehofft, dafür aber unter optimalen Bedingungen und zeitlich kompakt wurden in der ersten Aprilhälfte 90 Prozent der Rübenfläche im LIZ Gebiet bestellt. (SB)
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