An der Matif setzen die Weizennotierungen zum Wochenstart die festere Tendenz fort. Im Mittagshandel notierte der November an der Matif nach leichten Kursgewinnen bei 175 €/t. Die positiven Vorgaben dürften von Chicago gekommen sein, wo die Weizenkurse  an der elektronischen Börse ebenfalls unter grünen Vorzeichen standen.
 
Die physischen Märkte reagieren bisher kaum auf die festeren Terminmarktkurse. Die westdeutschen Mühlen sind am vorderen Markt nicht dabei. Die nominellen Prämien auf die Matif-November Notierungen liegen für Oktober/Dezember unverändert bei 8 €/t.

Auch für den Termin im neuen Jahr werden die gleichen Prämien quotiert. Die Mühlen sehen bei fehlendem Neugeschäft für Mehl keinen Handlungsbedarf. Sollten die Preise allerdings weiter anziehen, könnten einige Bäcker nervös werden. Dann würde sich das Mehlgeschäft etwas beleben, so Mutmaßungen.
 
Die Futtergetreidemärkte starten tendenziell ruhig in die Woche. Futtergerste bleibt völlig unbesprochen. Im Südoldenburger Raum kam es zu kleineren Abschlüssen für Triticale mit 155 €/t für diese Woche. Für November/Dezember werden für Triticale 162 bis 163 €/t genannt. Minimale Differenzen lassen sich nicht überbrücken. Das Weizengeschäft ist sehr ruhig angelaufen. Die Futterweizenpreise im Nordwesten waren gegenüber der Vorwoche unverändert. Geldkurse von 168 €/t standen Offerten von 170 €/t gegenüber.
 
Auch bei Raps sind die Aktivitäten zu Wochenanfang ruhig. Vorne lassen sich allenfalls einzelne Partien erwarten, falls die eine oder andere Box für Getreide leer gemacht werden muss. Die Prämien auf die westdeutschen Mühlen-Paritäten für den November/Dezember lagen bei 6 €/t auf die Matifnotierung November. Der Oktober ist derzeit wenig aufgerufen. An der Matif notierte der November-Raps zum Wochenstart leicht im Minus und knapp unter 324 €/t. (St) 
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