Märkte am Mittag

Feste Preise für altes Getreide

Weizenpreise für prompten Bedarf werden im Moment frei ausgehandelt. Verarbeiter, die noch hohen Bedarf haben, müssen auch Aufgelder akzeptieren. Von bis zu 180,00 €/t franko oberrheinischer Mühle ist im Juni/Juli die Rede, aber nicht die Regel. Franko baden-württembergischer Mühle werden 170,00 bis 175,00 €/t genannt. Auch für einen Futterweizen werden diese Kurse bei Bedarf gewährt. Sowohl die zweite wie die erste Hand sind am Markt.

Markttendenz
Weizen und Gerste der alten Ernte sind im Südwesten Deutschlands noch gefragt. Bei Bedarf müssen Aufgelder gewährt werden. 
Auch Futtergerste ist speziell aus den Veredelungsgebieten noch gefragt, um den Anschluss an die neue Ernte bekommen zu können. 160,00 €/t franko Verarbeitungsbetrieb in Baden-Württemberg sind für die Ware bezahlt.

Geschäfte für die neue Ernte laufen nur sehr zäh. Geld- und Briefkurse liegen einfach zu weit auseinander. Ideen von 5,00 €/t zur Matif im Dezember für einen A-Weizen mit 13 Prozent Protein werden diskutiert. Gerste ist mit sehr unterschiedlichen Preisen bewertet. Kleinigkeiten werden in Württemberg mit 140,00 bis 145,00 €/t franko Empfänger abgeschlossen.

In Paris versucht der Weizen heute Vormittag, dem negativen Trend der vergangenen Tage etwas entgegenzusetzen. Der September legt bis mittags 1,00 €/t auf 169,25 €/t zu. Mais bleibt unverändert zu gestern mit 174,25 €/t im August bewertet. Raps geht den Weg von gestern weiter und bleibt freundlich gestimmt. Der August legt 0,50 €/t auf 359,75 €/t zu. (dg)
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