Märkte am Morgen: Getreide

Fester Dollar stützt Matif-Weizen


Weizen: Ein festerer US-Dollarkurs und gute Exportnachfrage für den europäischen Weizen verhalfen den Weizen-Futures an der Matif zu überschaubaren Kursgewinnen. Der März notierte mit 171 €/t zwar unverändert, doch der Mai schloss mit 173,75 €/t etwas höher als am Vortag. Der feste Dollar dürfte auch heute stabilisierend wirken, denn der Euro tendiert zu 1,05 US-$. Ursächlich für den festen Dollar sind Spekulationen über eine anstehende Zinsanhebung in den USA.
 
Am Hamburger Markt waren die Kassaprämien für Weizen Basis 12 % Protein mit 2,50 bis 3,50 €/t auf Matif-Mai unverändert. In den deutschen Seehäfen werden derzeit 60.000 t Weizen für Saudi-Arabien verladen.
 
In Chicago drückten technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen sowie der feste US-Dollarkurs die Notierungen bis zu 5,6 Cent/bushel in den roten Bereich. Der März schloss mit 4,36 US-$/bushel. Die etwas höher als erwarteten wöchentlichen US-Exportanmeldungen von 558.000 t Weizen bremsten die Tagesverluste etwas aus.
 
Mais: Ansehnliche wöchentliche US-Exportverladungen von 1,15 Mio. t Mais sorgten dafür, dass der Chicagoer Mais gut behauptet schloss. Auch Spekulationen über eine mögliche kleiner als erwartete Maisernte in Südamerika machten die Runde.
 
An der Matif fand Mais nach den schwachen Vortagen wieder Boden. Die Kurse zogen für die vorderen Termine bis 0,75 €/t an, der März notierte mit 171,50 €/t. (St) 
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