CFTC-Bericht

Fonds gehen bullischer in Maismarkt

Institutionelle Anleger wie Fonds-Manager blicken offenbar wieder etwas fester gestimmt auf den Maismarkt. Das geht aus dem Positionsbericht der US-Börsenaufsicht ‚Commodity Futures Trading Commission‘ (CFTC) für die Woche zum 19. Januar hervor. Um gut 33.000 Kontrakte gegenüber der Vorwoche kürzten diese Anleger ihre Netto-Short-Position bei den Mais-Futures an der Chicago Board of Trade. Die Short-Position, die Annahmen auf fallende Preise zum Ausdruck bringt, schrumpft somit auf knapp 313.300 Kontrakte. Die Long-Position, die Wetten auf steigende Kurse abbildet, geht um knapp 1.000 auf 150.112 Kontrakte zurück.

Eine fundamentale Erklärung für dieses Anlageverhalten bieten die Dürre in Südafrika und der damit steigende Importbedarf an Mais dort. Zudem zieht eine starke Positionierung in die eine Richtung häufig Gegenreaktionen nach sich, sprich: Anleger ziehen ihre Positionen glatt.

Bei den Sojabohnen trennten sich institutionelle Anleger ebenfalls von einer großen Anzahl an Short-Kontrakten: Bei den Soja-Futures in Chicago schrumpft die Short-Position um gut 25.200 auf rund 87.000 Kontrakte – dem steht eine Long-Position von 70.200 Kontrakten gegenüber, die im Vorwochen-Vergleich um rund 3.000 Kontrakte aufgestockt wurde. Geringere Ertragserwartungen in Brasilien setzen hier womöglich bullische Impulse.

Weniger augenfällig fällt die Positionierung der institutionellen Anleger bei den Weizen-Futures aus: Hier verringert sich die Short-Position um 6.400 auf 126.000 Kontrakte. Zudem trennten sich Fonds von rund 4.400 Long-Kontrakten, sodass die Long-Position nun 54.800 Kontrakte umfasst. (pio)
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